Heliumlecktest
Die Helium-Dichtheitsprüfung gehört zu den empfindlichsten Prüfverfahren und erkennt auch sehr geringe Leckraten. Helium kommt in der Luft nur mit etwa 5 ppm vor – schon eine kleine Menge ist daher eindeutig nachweisbar. Die Lecksuche erfolgt ölfrei im Vakuum- oder Schnüffelverfahren nach DIN EN 1779.
So läuft die Prüfung ab
Vorbereitung: Abstimmung der Spezifikation; ohne Kundenvorgabe prüfen wir nach internen Richtlinien.
Evakuierung: Anschluss des Lecksuchers und Evakuierung des Prüflings.
Prüfung: Verschraubungen, Schweißnähte und Bauteile werden gezielt mit Helium beaufschlagt; ein Massenspektrometer weist austretendes Helium nach.
Nachbesserung: Undichtigkeiten werden lokalisiert und beseitigt, der Test wird bis zum Erreichen der Spezifikation aufgezeichnet.
Abschluss: Versiegelung aller lösbaren Verbindungen, Wiederanschluss und Übergabe.
Ihr Nutzen
Dokumentierte Leckrate und Prüfprotokoll – auch kleinste Leckagen werden gefunden, bevor Prozessgas eingesetzt wird.
