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Druck- und Dichtheitsprüfung

Druck- und Druckhalteprüfungen an Rohrleitungen und Anlagenkomponenten von -1 bis 600 bar. Grundlage ist Ihre Prüfspezifikation; liegt keine vor, prüfen wir nach den einschlägigen Regelwerken (u. a. Druckgeräterichtlinie, DIN EN 13480-5, DIN EN 13445-5, AD 2000-Merkblatt HP 30).

So läuft die Prüfung ab

  1. Vorbereitung: Abstimmung der Spezifikation, Sichtung von Unterlagen und Zeichnungen, Besichtigung vor Ort.

  2. Absicherung: Absperrung und Kennzeichnung des Prüfbereichs, Trennung an den Leistungsgrenzen; bei Bestandsanlagen Freimeldung bzw. Freispülung durch den Betreiber.

  3. Durchführung: stufenweise Befüllung mit Stickstoff oder Argon bis zum Prüfdruck, Stabilisierungsphase von ca. 10–60 Minuten je nach Volumen.

  4. Aufzeichnung: digitale Aufzeichnung des Druckverlaufs über die geforderte Haltezeit; fällt der Druck, werden Leckstellen gesucht, beseitigt und der Test wiederholt.

  5. Abschluss: Versiegelung aller lösbaren Verbindungen mit Prüfsiegeln, Wiederanschluss an die Schnittstellen, Übergabe für weitere Prüfungen oder die Inbetriebnahme.

Ihr Nutzen

Ein vollständiges Prüfprotokoll mit aufgezeichnetem Druckverlauf – belastbarer Nachweis vor Inbetriebnahme und bei Wiederholungsprüfungen.

Druckprüfung an Rohrleitungen

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